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Karl-Peter Fritzsche, Susann Gessner, Dirk Lange, Sibylle Reinhardt, Birgit Kassovic, Sabine Achour, David Salomon, Sara Alfia Greco und Andreas Eis – Jessica Schattschneider konnte leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen. Wir gratulieren hier nun an dieser Stelle für die Auszeichnung.
(Foto: Henrik Peitsch)

Die DVPB verwaltet seit 1976 den "Forschungsfonds Psychologie der politischen Bildungsarbeit" im Sinne seines verstorbenen Anregers und Sinnstifters Dr. Walter Jacobsen. Der Fonds dient dem Zweck, notwendige psychologische Forschungsarbeiten der Politischen Bildung zu initiieren und ihre Durchführung zu unterstützen. Dabei ist folgende Leitfrage maßgeblich: Wie kann erreicht werden, dass sich Jugendliche zu selbstständigen Persönlichkeiten mit politischer Urteilskraft entwickeln und in erhöhtem Maße bereit sind, sich in Staat und Gesellschaft verantwortlich und engagiert einzusetzen?

Im Rahmen der Preisverleihung werden in der Kategorie „Innovation" eine bedeutsame Forschungsleistung, in der Kategorie „Promotion" eine herausragende Dissertation und in der Kategorie „Schatzkiste" eine anwendungsbezogene Studie honoriert. Die Auszeichnungen sind mit 1.500 € (Innovation), 1.000 € (Promotion) und 500 € (Schatzkiste) dotiert.

Nach Beratung von Jury und Kuratorium wurden folgende Personen mit dem Walter-Jacobsen-Preis ausgezeichnet: 

  1. In der Kategorie „Innovation“ wurden Prof. Dr. Andreas Eis und Dr. David Salomon für die Aktualisierung von Fragestellungen einer kritisch-emanzipatorischen Politikdidaktik ausgezeichnet.

  2. Der Preis in der Kategorie „Promotion“ wurde geteilt und je zur Hälfte an Dr. Sabine Achour  für ihre  Dissertationen mit dem Titel „Bürger muslimischen Glaubens – Politische Bildung im Kontext von Migration, Integration und Islam" und an Dr. Susann Gessner für ihre Promotionsarbeit „Politikunterricht als Möglichkeitsraum - Perspektiven auf schulische politische Bildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ vergeben.

  3. In der Kategorie „Schatzkiste“ wurde Jessica Schattschneider für ihre Zweite Staatsexamensarbeit „Concept Maps als diagnostisches Instrument – exemplarisch untersucht in einem 9. Jahrgang am Gymnasium im Fach Politik / Wirtschaft“ ausgezeichnet.
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